5 Tipps zur erfolgreichen Lichtplanung:

Wenn es um die Planung eines Neubau Projektes geht, wird vieles im Voraus genau geplant, beachtet und durchdacht.

Die Beleuchtung wird leider oft erst in den letzten Zügen und oft auch nur oberflächlich angeschaut.

Dabei spielt die richtige Beleuchtung von Wohn- und Arbeitsräumen eine sehr zentrale Rolle.

Ein Fachmann in Geschäftskleidung prüft Architekturpläne an einem Schreibtisch mit Laptop, Papieren, Stift und Tablet in der Nähe.

1.       Zeitpunkt der Lichtplanung

Am besten wird eine Lichtplanerin bereits mit einbezogen, wenn es an die Elektroplanung geht. Hier ist es essenziell mit dem Elektroplaner abzustimmen, wo Lichtquellen eingesetzt werden. Es geht vor allem um die Platzierung der Stromauslässe und um die Vorbereitung möglicher Steuerungen. Ein reibungsloses Zusammenspiel zwischen Lichtplanung und Elektroplanung kann viele Probleme und Fehler im weiteren Planungsverlauf von Beginn an eliminieren.

 

Jemand nutzt eine Smart-Home-App auf seinem Smartphone, um die Deckenbeleuchtung im Wohnzimmer auf 70 % einzustellen und so einen modernen, warm beleuchteten Raum zu schaffen.

2.       Steuerung der Beleuchtung

Der Begriff «Smart Home» ist mittlerweile im täglichen Sprachgebrauch angekommen. Aber wie kann die Beleuchtung ebenfalls in ein geplantes Smart Home integriert werden? Wenn der Entscheid auf ein Steuerungssystem gefallen ist, ist es wichtig darauf zu achten, dass die eingeplanten Leuchten mit diesem System kompatibel sind. Es gibt auch Komponenten, welche als Zwischenmodul eingesetzt werden können, um Leuchten mit anderen Betriebssystemen verbinden zu können.

In einem weiteren Blogbeitrag werde ich näher auf diese Thematik näher eingehen.

moderner wohnbereich mit esstisch und glas pendellampe

3.       Inneneinrichtung und Licht

Wenn der Rohbau definiert ist und die Räume eingeteilt wurden, geht es an die Inneneinrichtung. Hier empfehle ich ebenfalls bei Bedarf mit einer Fachperson zusammen zu arbeiten. So können Innenausbau wie Küchen oder Bäder perfekt auf Möbel, Textilien und Beleuchtung abgestimmt werden.

Ich kann wärmstens Marietta vom Inside Atelier in Rheineck empfehlen. www.inside-wohndesign.ch

Collage mit moderner Beleuchtung: Kronleuchter, Hängeleuchten, Steh- und Tischlampen sowie augenförmige Wandleuchten in stilvollen Innenräumen.

4.       Wahl der Leuchte

Es sind nun Ort und technische Spezifikationen der zu suchenden Leuchten definiert und bekannt. Nun geht es darum die perfekte Leuchte zu finden, welche auch in das Inneneinrichtungskonzept passt. Hier spielen der persönliche Einrichtungsstil und individuelle Präferenzen eine grosse Rolle. Die Leuchte soll sich perfekt in die Umgebung einschmiegen. Es kann ein Eyecatcher werden oder ganz zurückhaltend im Design und nur die Lichtwirkung sprechen lassen.

Die Qualität und Langlebigkeit sind bei der Wahl der richtigen Lampe nicht zu vernachlässigen.

Eine geschwungene Holztreppe mit einem eleganten silbernen Geländer und Pendelleuchten an einer glatten weissen Wand.

5.       Lichtakzente richtig setzen

Nicht jeder Raum in einem Eigenheim steht im Mittelpunkt. Es gibt Haupträume wie Wohn- oder Esszimmer und dann gibt es Nebenräume wie Reduit, Gästezimmer oder Waschküche. Die Beleuchtung muss nicht in jedem Raum ein Hingucker sein. Die Lampen können sich in ihrem Design unterscheiden und es können Schwerpunkte gesetzt werden.

Wo halten wir uns gerne und häufig auf? Wo empfangen wir Gäste? Wo möchten wir das Hauptaugenmerk darauflegen und wo darf die Beleuchtung die zweite Geige spielen?

So kann zum Beispiel die Esstischleuchte ein richtiger Eyecatcher werden und etwas mehr ins Budget fallen. Dafür reicht im Reduit eine einfache Balkenleuchte, wo das Design eher einfach gehalten ist.